Schon seit Jahren wird islamischer Religionsunterricht an den Schulen als Allheilmittel  gegen die zunehmende Radikalisierung der islamischen Bevölkerung als auch als Mittel zur Integration empfohlen. Dabei führt gerade der Koranunterricht zur Ausgrenzung der Kinder, denn durch die religiöse Erziehung im Sinne des Korans sollen sie vor dem schädlichen Einfluss unserer westlichen Kultur geschützt werden, um ihre kulturelle Identität bewahren zu können.  Imame nehmen auch im politischen Sinne Einfluss auf die Erziehung der Kinder, was den Weg in die Parallelgesellschaft ebnet.

Der Modellversuch an Schulen läuft nun nach 8 Jahren aus. Zeit, diesen Versuch endlich durch einen demokratiekompatiblen Ethikunterricht zu ersetzen.

 

Den Islam über Religionsunterricht staatlich zu unterstützen, ist problematisch. Im Gegensatz zur Bibel stellt er gleichsam eine Art Grundgesetz für die Gläubigen dar, er stellt Anspruch auf politische Macht. Es gibt im Koran viele Verse, die gegen ein friedliches Zusammenleben von Christen, Muslimen und Juden sprechen.  Der Koran unterwirft den Muslim der Scharia, die seine gesamten Lebensverhältnisse ganz im Sinne einer Ideologie regelt: Religion, Kultur, Recht, Politik

Kinder sollten im Schulunterricht zu kritischem Denken, zu Toleranz und Selbstbewusstsein erzogen werden. Was Kinder brauchen, ist ein aufgeklärter Weltanschauungsunterricht. Islamunterricht ist zugleich politischer und gegen unser Grundgesetz gewandter Unterricht, denn einen verfassungskonformen Islam gibt es nicht.

Auch wenn der Islamunterricht an den Schulen, also unter staatlicher Aufsicht, beibehalten werden sollte, und das ist ja die Rechtfertigung bzw. Begründung für die Einführung des Islamunterrichts, so können wir doch nicht verhindern, dass Imame  in Hinterhofmoscheen ihre radikalen Koranauslegungen predigen. Und die Inhalte des Islamunterrichts ändern sich auch dann nicht, wenn er in deutscher Sprache an den Schulen vermittelt werden würde. Die Forderung, Inhalte des Islamunterrichts müssen mit dem Grundgesetz vereinbar sein, beruht auf der Träumerei, es gäbe einen politischen und einen religiösen Islam. Der Koran unterwirft den Muslim der Scharia, die seine gesamten Lebensverhältnisse regelt: Religion, Kultur, Recht, Politik.

Was bedeutet Islam? Nichts anderes als die Soumission, die Unterwerfung.

Islamunterricht geht einher mit der Ablehnung von Prinzipien wie Individualität, Menschenrechten, Pluralismus und Säkularität. Die Volkssouveränität wird aufgehoben durch die Beschwörung einer Gottessouveränität. Eine selbsternannte Elite von Religionsgelehrten übernimmt die Erziehung der Kinder und Menschenrechte und Pluralismus sind in dieser ideologisch und religiös homogen ausgerichteten Gesellschaft überflüssig.

Denn wesentliche Merkmale des Islam sind:

  • Die Absolutsetzung des Islam als Lebens- und Staatsordnung
  • Der Vorrang der Gottessouveränität vor der Volkssouveränität als Legitimationsbasis
  • Die angestrebte vollkommene Durchdringung und Steuerung der Gesellschaft
  • Die Frontstellung gegen die Normen und Regeln des modernen demokratischen Verfassungsstaates
  • Die Mißachtung der Trennung von Staat und Religion
  • Die Verneinung von Geschlechtergleichstellung und religiöser Freiheit und Selbstbestimmung.

Sollen wir zulassen, dass muslimische Kinder an bayerischen Schulen in diesem Sinne erzogen werden?

Die AfD steht auf dem Boden des Grundgesetzes und damit einer demokratischen Ordnung unserer Gesellschaft. Der Islam gehört nicht zu Bayern und nicht zu Deutschland, denn er ist unvereinbar mit der Bayerischen Verfassung und unserem Grundgesetz. Und damit hat Islamunterricht an unseren Schulen nichts zu suchen.

Meine Damen und Herren von der Fraktion der Grünen, werfen Sie doch ab und zu bitte einen Blick in das Grundgesetz. In der vergangenen Woche hatten Sie das paritätische Wahlrecht gefordert, heute stellen Sie Antrag auf Unterrichtung der Kinder genau in der Ideologie, die die Gleichberechtigung von Frauen nicht kennt. Ihre Logik ist wirklich bestechend.

Den Vorwurf, dass Sie damit das gesamte Erbe der geistigen Aufklärung, die Europa in den letzten Jahrhunderten durchlaufen hat, auf dem Altar der Buntheitsideologie opfern, können Sie damit nicht mehr von sich weisen.