Der 1. März 2018 wird in die Geschichte der EU als „dies ater“ für die Menschenrechte eingehen. Denn an diesem Tag wurde die Unterordnung des nationalen Rechts unter das EU-Recht beschlossen. Diese Unterordnung nationalen Rechts ebnet den weiteren Weg hin zum europäischen Zentralstaat und weg vom Nationalstaat, der in seiner Verfassung den Bürgern Menschen- und Grundrechte garantiert.

An diesem 01. März 2018 wurde auch die Verpflichtung zur Anerkennung der „Homo-Ehe“ gefordert. Ehe und Familie stehen im deutschen Grundgesetz unter dem besonderen Schutz des Staates, wobei in der verfassungsrechtlichen Auslegung Ehe stets als die zweigeschlechtliche Verbindung zweier Personen und Familie als die Verbindung von Mann, Frau und Kind interpretiert wurden. Ehe für alle bzw. Homo-Ehe bedeuten nichts anderes als die gleichwertige Anerkennung einer sexuellen Orientierung bzw. sexuellen Beziehung zur Familie. Die traditionelle Familie soll also abgewertet und ersetzt werden durch eine Vielzahl alternativer Lebensformen ohne Rücksicht auf die tragende Rolle, die die traditionelle Familie in der Gemeinschaft darstellt. Traditionelle Familie ist und bleibt die tragende Säule einer funktionierenden Gesellschaft, denn Sozialstaat kann nie ersetzen, was die Familie an Leistungen erbringt.

Mit der zwangsweisen Einführung der Genderideologie in die Lehrpläne, ebenfalls am 01. März 2018 beschlossen, werden der staatlichen Indoktrination unserer Kinder alle Türen geöffnet. Der auch bereits in Bayern beschlossene Einsatz schwul-lesbischer Lobbygruppen an den Schulen zum Zwecke ihrer Frühsexualisierung greift in die intimsten Lebensbereiche unserer Kinder ein und setzt das Erziehungsrecht der Eltern außer Kraft. Ziel ist es, identitätslose Wesen aus unseren Kindern zu machen. Ziel ist es, die traditionelle Familie abzuwerten.

Und schließlich wurde an diesem 01. März 2018 beschlossen, Abtreibung künftig als Menschenrecht einzuführen ohne Rücksicht auf die europäischen Menschenrechte und das deutsche Grundgesetz. Art. 1 unseres Grundgesetzes garantiert den Schutz menschlichen Lebens und menschliches Leben beginnt mit der Zeugung, ab dieser dem werdenden Menschen Schutz ohne jede Einschränkung zusteht, denn Art. 1 kann und darf nicht eingeschränkt werden. Und andere Grundrechte, z. B. das Recht der Mutter auf Freiheit, auf freie Entscheidung, dürfen zu keinem Zeitpunkt über das Lebensrecht des ungeborenen Kindes gestellt werden. Wir beklagen in Europa den starken Geburtenrückgang bei der autochthonen Bevölkerung und Politiker rechtfertigen damit eine hemmungslose Massenzuwanderung aus aller Welt nach Europa. Die Abtreibung der Kinder aus unserer eigenen Kultur ist europäisches Menschenrecht und gleichzeitig importieren wir Menschen aus anderen Kulturen, deren Integration in unsere Kultur, in unsere soziale Gemeinschaft, a priori ausgeschlossen ist, da unmöglich. Sorgen wir doch für eine soziale Umgebung, in der Kinder willkommen sind, in der sich Frauen für ihr Kind entscheiden anstatt für eine Willkommenskultur für Menschen aus aller Welt, die unsere Sprache und unsere Kultur nicht kennen und ablehnen.

Zeigen wir der CSU bei den bevorstehenden Landtagswahlen die rote Karte! Denn auch CSU-Abgeordnete haben zu diesem weiteren Schritt zur Abschaffung unseres Nationalstaates und zur Abschaffung unserer Grund- und Menschenrechte ihr placet gegeben.